Neues aus der Bioökonomie

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Photoelektrochemische Reaktor der Universität Nottingham

Sonnenlicht wertet Biomasse-Baustein für Biokunststoff auf

Ein Laborreaktor aus Nottingham nutzt Sonnenlicht doppelt: Er wertet ein Biomasse-Molekül für den Biokunststoff PEF auf und wandelt zugleich CO₂ zu Formiat um.

Pow.Bio Mitarbeitende vor Versuchsanlagen zur kontinuierlichen Fermentation

Pow.Bio für kontinuierliche Fermentation ausgezeichnet

Das kalifornische Unternehmen Pow.Bio gehört zu den Technology Pioneers 2026 des Weltwirtschaftsforums. Die Firma entwickelt eine KI-gestützte Fermentation, die Bioprodukte effizienter skalieren soll.

Releaf Behälter Serie

Ökobilanz beziffert Klimavorteil von PEF-Flaschen

Eine neue Lebenszyklusanalyse sieht deutliche Klimavorteile für PEF-Flaschen gegenüber PET. Die Werte beziehen sich jedoch auf konkrete Anwendungen und hängen von Rohstoff, Produktion und Recycling ab.

Valmet 3D Fiber Technology_Produktionslinie

Verpackungen aus Cellulose kommen schneller in Form

Valmet bringt eine neue 3D-Fasertechnologie für geformte Verpackungen aus Cellulosefasern auf den Markt. Sie soll die Produktion von Schalen, Tellern und Lebensmittelverpackungen beschleunigen.

Wortwolke zu NGTs über Weizenfeld

EU-Parlament verabschiedet neue Regeln für Genome Editing

Das EU-Parlament hat neue Regeln für Pflanzen aus neuen genomischen Techniken verabschiedet. Für Bioökonomie und Landwirtschaft geht es um robustere Sorten und klarere Vorgaben für Saatgut.

Zu Rundballen zusammengepresstes Weizenstroh

Warum Pflanzenreste Enzyme ausbremsen

Beim Zerlegen von Holz und Stroh sollen Enzyme Zucker freisetzen. Eine Nature-Communications-Studie erklärt, warum pflanzliche Begleitstoffe sie dabei chemisch ausbremsen können.

Dr. Da-Hee Ahn und Prof. Sang Yup Lee

Nylonbausteine aus dem Fermenter

KAIST-Forschende nutzen veränderte Bakterien, um aus Glycerin wichtige Ausgangsstoffe für Nylon zu bilden. Die Mengen sind noch gering, doch der Ansatz weist einen biobasierten Weg.

Geerntetes Rohrglanzgras

Moorpflanzen als Rohstoff für Bioraffinerien

Schilf, Rohrglanzgras und Seggen aus wiedervernässten Mooren lassen sich in Zellulose, Zucker und Lignin auftrennen. Eine neue Analyse zeigt Chancen und Grenzen der Paludibiomasse.

Shake Hands Bioeconomy_Kollage

Neue Allianz soll biobasierte Produkte voranbringen

Die EU-Kommission startet neue Schritte zur Umsetzung ihrer Bioökonomie-Strategie. Eine Allianz soll Nachfrage bündeln, Investitionen absichern und den Markthochlauf biobasierter Produkte erleichtern.

Cellulose Folien VTT

Finnisches Projekt erprobt transparente Folien aus Cellulose

VTT und LUT University haben cellulosebasierte Folien und Beschichtungen im Pilotmaßstab erprobt. Sie sollen Kunststoffe in Verpackungen ersetzen und ins Faserrecycling passen.

PET Flasche und Granulat

Verbessertes Enzym zerlegt PET im Reaktor

Forschende der Universität Leipzig haben ein PET-abbauendes Enzym gezielt verbessert. Varianten bleiben unter prozessnahen Bedingungen aktiver und könnten enzymatisches Kunststoffrecycling erleichtern.

Felder von Raps, Mais und Zuckerrüben

Anbau nachwachsender Rohstoffe geht leicht zurück

Neue FNR-Zahlen zeigen, wie sich der Anbau nachwachsender Rohstoffe 2025 entwickelt hat. Biogasflächen gehen zurück, während Pflanzenöl- und Industriekulturen weitgehend stabil bleiben.

Symbolbild biobasierter Plastikgranulate

Quote könnte Investitionen in Biokunststoffe fördern

Das nova-Institut rechnet vor, welches Investitionssignal eine europäische Quote für biobasierte Polymere setzen könnte. Schon ein kleiner Marktanteil würde neue Kapazitäten erfordern.

Genau bemessen: Die Ausbringung des Mulchmaterials erfolgt in Streifen entlang der Saatspur. Dabei kann die Streifenbreite individuell auf die Bedürfnisse der Kulturpflanzen angepasst werden.

Lignin im Fokus für biobasierte Mulchfolien

Mulchfolien erfüllen auf Feldern verschiedene Funktionen, können aber Plastikrückstände im Boden verursachen. Ein neuer Übersichtsartikel zeigt, wie Lignin aus Pflanzenbiomasse bioabbaubare Folien robuster und funktionaler machen kann.

Ein Beispiel für Fassadendämmung auf der Basis von Pilzgeflecht

Klare Regeln für biobasierte Baustoffe

Biobasierte Baustoffe sind technisch vielfältiger als ihr Marktanteil vermuten lässt. Entscheidend für den nächsten Schritt sind klare Prüfwege, belastbare Daten und verlässliche Regeln.

Reisspelzen rieseln durch Finger in einer Hand

Reisspelzen werden zu druckbarem Biokomposit

Ein Forschungsteam aus Kenia und Deutschland hat Reisspelzen mit Gummi arabicum zu einer Paste für den 3D-Druck verarbeitet. Das Material blieb formstabil und erreichte eine hohe Biegefestigkeiten.

Firmenlogo von bitBiome

KI sucht neue Enzyme in Mikroben

bitBiome hat eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen. Die Mittel sollen eine Plattform stärken, die mikrobielle Vielfalt mit KI für neue Enzyme und Bioprodukte erschließt.

Die Bärensteine im Elbsandsteingebirge in Sachsen, Deutschland von oben, Luftaufnahme

Waldbioökonomie mit regionaler Klimawirkung

Technik, Beschäftigung und industrieller Wandel entscheiden mit darüber, wie waldbasierte Bioökonomie regional wirkt. Eine Analyse deutscher Landkreise zeigt Zusammenhänge mit CO₂-Emissionen.

Ein Kissen-Prototyp soll zeigen, ob sich PEF auch für Matratzen und Polster eignet.

Biokunststoff zieht ins Polster ein

Avantium und Heynen Systems testen PEF in einem Kissen-Prototyp für Matratzen und Polster. Die Anwendung zeigt, wie der biobasierte Kunststoff jenseits von Verpackungen erprobt wird.

Maisstroh enthält Cellulose, Hemicellulose und Lignin. Eine neue Studie zeigt, wie getrennte Faserfraktionen gezielter in biobasierte Produkte überführt werden können.

Maisstroh als Quelle für Harze und Nanocellulose

Ein Forschungsteam trennt Maisstroh zuerst nach seiner Faserstruktur und passt die folgenden Prozessschritte daran an. So entstehen Ligninbausteine für Epoxidharze und Cellulose-Nanokristalle.