Müssen wir Pflanzen(züchtung) größer denken?
Um unsere Ernährung langfristig zu sichern, müssen wir das gesamte System um die Pflanze herum ganzheitlicher und vernetzter denken, plädiert die BDP-Vorsitzende Stephanie Franck.
Um unsere Ernährung langfristig zu sichern, müssen wir das gesamte System um die Pflanze herum ganzheitlicher und vernetzter denken, plädiert die BDP-Vorsitzende Stephanie Franck.
Lars Jaeger ist treibende Kraft hinter der Weiterentwicklung der Grünen Woche zu einer internationalen Plattform für Innovation, Nachhaltigkeit und Bioökonomie und zeigt dabei Leidenschaft für die Verbindung von Landwirtschaft, Forschung und Gesellschaft.
Ob im Reallabor oder mit modularen Baukastensystemen: Grit Bürgow sucht nach Wegen, städtische Wasserressourcen ökologischer zu nutzen. Als Stadt- und Landschaftsgestalterin richtet sie den Blick dabei besonders auf das Zusammenspiel mit Pflanzen.
Franziska Hanschen will die Nährstoffqualität in Kohlgemüse verbessern. Dafür untersucht sie die Rolle bioaktiver Pflanzeninhaltsstoffe entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Sozialethiker Stephan Schleissing macht sich dafür stark, dass auch ethische Aspekte wie Interessenskonflikte bei der Debatte um den Einsatz neuer gentechnischer Methoden in der Pflanzenzüchtung berücksichtigt werden.
Das Osnabrücker Start-up aerogel-it entwickelt Aerogele aus Non-Food-Biomasse sowie Nebenströmen der Land-, Forst- sowie Meereswirtschaft, die unter anderem zur Wärmedämmung genutzt werden können.
Holzfasern sind der Rohstoff, aus dem das Unternehmen Willowprint im 3D-Druck einen Baustoff produziert, der vollständig recycel- und kompostierbar ist.
Das Unternehmen Golden Compound nutzt die Schalen von Sonnenblumenkernen als Rohstoff für biobasierte Kunststoffe.
Die Münchner Lebensmitteltechnologin Ute Weisz hat sich auf die Extraktion, Charakterisierung und Modifizierung von Pflanzenproteinen spezialisiert, um diese für die Lebensmittelindustrie nutzbar zu machen.
Das Start-up ValueGrain um Co-Gründer Tim Gräsing hat eine Technologie entwickelt, die Biertreber zu „flüssigem Mehl“ verarbeitet und so für die Lebensmittelindustrie nutzbar macht.
In der Arbeitsgruppe „Single Cell Protein“ sucht ein Team um Monika Konarzycka-Bessler nach Bakterienstämmen, die CO₂ als Rohstoffquelle zur Herstellung von Proteinen für die Lebensmittelindustrie nutzen.
Das Start-up Kynda nutzt landwirtschaftliche Nebenprodukte, um Mykoproteine für die Lebensmittel- und Tiernahrungsindustrie herzustellen.
Im Projekt MycoColors erforscht ein Team um Friederike Hoberg das Potenzial pilzbasierter Farbstoffe für die Mode- und Textilindustrie.
Sachsen-Anhalt will ein „Zentrum der Erbsenbioökonomie“ werden. Ein Forschungskonsortium um Jochen Reif schafft dafür die Voraussetzungen.
Eine Arbeitsgruppe um Julius Che Ngwa am Fraunhofer IME forscht an neuen Zellträgern und Bioreaktoren, um die Produktion von kultiviertem Fleisch in der Industrie voranzutreiben.
Charlett Wenig erforscht das Potenzial von Baumrinden, um den bisher wenig beachteten Rohstoff als Biomaterial für neue Anwendungen zu etablieren.
Im Begleitforschungsprojekt „Bioökonomie – Verstehen. Verbinden. Unterstützen“ nimmt ein Team der TU Dortmund um Steffen Strese die Gründungs- und Ansiedlungsaktivitäten von Bioökonomie-Start-ups im Rheinischen Revier ins Visier.
Carola Griehl forscht seit mehr als zwei Jahrzehnten an Technologien, um Proteine, Wirkstoffe oder Erdöl-ähnliche Kohlenwasserstoffe im großen Maßstab aus Algen zu extrahieren und sie für die Industrie nutzbar zu machen.
Als Leiter des Fachbereichs Bodenkunde an der Technischen Universität Berlin widmet sich Carsten Müller der Frage, wie Böden nachhaltig genutzt werden und langfristiger Kohlenstoff speichern können.
Das Berliner Start-up Carbon Instead will Biokohle für den Einsatz in Baustoffen maßschneidern, um damit den CO₂-Fußabdruck der Bauindustrie senken.