CO₂ aus Industrieabgasen soll Rohstoff für Ethylen werden
Im EU-Projekt REACT soll Kohlendioxid aus verunreinigten Industrieabgasen direkt zu Ethylen werden. Ein neues Elektrolyseverfahren könnte damit fossile Rohstoffe teilweise ersetzen.
Im EU-Projekt REACT soll Kohlendioxid aus verunreinigten Industrieabgasen direkt zu Ethylen werden. Ein neues Elektrolyseverfahren könnte damit fossile Rohstoffe teilweise ersetzen.
Algenesis Labs erhält für seine Soleic-Plattform einen Green Chemistry Challenge Award. Die Polyurethane enthalten pflanzliche Rohstoffe und sollen nach Gebrauch mikrobiell abgebaut werden.
Axens plant in Frankreich eine Anlage, die fortschrittliches Bioethanol in nachhaltigen Flugkraftstoff umwandelt. Die Anlage soll ab 2030 mit einer jährlichen Kapazität von 50.000 Tonnen arbeiten.
CovationBio bringt eine teilweise biobasierte Stretchfaser auf den Markt. Sie soll Sport- und Arbeitskleidung ohne Elastan dehnbar und formstabil machen und ist bereits kommerziell verfügbar.
TotalEnergies Corbion bringt einen aufschäumbaren Biokunststoff aus Zuckerrohr auf den Markt. Das PLA soll auf bestehenden Anlagen zu leichten Verpackungsschalen verarbeitet werden können.
Das EU-Projekt ALGANOVA entwickelt eine kreislauforientierte Bioraffinerie, die Mikroalgen mit biogenem CO₂ und Nebenströmen versorgt und daraus Proteine, Fettsäuren und Farbstoffe gewinnt.
Das Fraunhofer-CBP in Leuna baut seine Forschungsinfrastruktur aus. Eine sächsische Förderung ermöglicht neue Entwicklungen für biobasierte Verfahren und unterstützt den Transfer innovativer Technologien in die industrielle Praxis.
Die Europäische Kommission will den Handel mit CO2-Zertifikaten neu ausrichten und Klimaschutz mit industrieller Wettbewerbsfähigkeit verbinden. Die Reform stößt auf unterschiedliche Reaktionen und wird beeinflussen, wie schnell biobasierte Technologien wachsen.
Wie kann Europas Bioökonomie ihr Wissen wirksamer bündeln? STRONGBIONET startet, um bestehende Initiativen zu vernetzen und neue Plattformen für Zusammenarbeit, Innovation und Wissenstransfer zu schaffen.
Nordrhein-Westfalen lädt zur Beteiligung an der Entwicklung konkreter Aktionspläne ein. Gefragt sind Ideen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, um die Bioökonomie im Land praktisch voranzubringen.
Unternehmen und Forschungseinrichtungen können sich ab sofort mit Projekten zur Validierung innovativer biotechnologischer Verfahren bewerben. Die BMFTR-Förderung unterstützt den Schritt vom Forschungsergebnis zur industriellen Anwendung.
Ein biologisch abbaubares Hydrogel aus pflanzlichen Reststoffen hielt in einem zweijährigen Feldversuch mehr Wasser und Nährstoffe im Boden und förderte das Bodenleben.
ATB-Forscher Nader Marzban erhält den renommierten Hauptpreis der „Scientists for Nature Challenge“ für eine Technologie, die die Herstellung von Torf von Jahrtausenden auf wenige Minuten verkürzt. Die Innovation kann Moore schützen und ein wertvolles Kultursubstrat liefern.
Twelve hat in Washington AirPlant One eröffnet. Die Anlage soll aus abgeschiedenem CO₂, Wasser und erneuerbarem Strom synthetischen Flugkraftstoff und E-Naphtha für Chemieprodukte herstellen.
Ein bislang ungenutzter Reststoff der Sisalproduktion eröffnet neue Wege für biobasierte Sandwichmaterialien. Forschende der Hochschule Bremen entwickeln daraus einen leichten und leistungsfähigen Kernwerkstoff.
Gelatine lässt sich gezielt an unterschiedliche Anwendungen für Medizin, Kosmetik oder funktionelle Beschichtungen anpassen. Ein automatisierter Herstellungsprozess des Fraunhofer IGB sorgt nun für reproduzierbare Qualität und ermöglicht die Produktion maßgeschneiderter Materialien bis in den Kilogrammmaßstab.
Wie schützen wir unsere Kulturpflanzen vor zunehmenden Schädlingsplagen und wie sorgen wir zukünftig für ausreichend Ernteerträge? Im Rahmen der Veranstaltung „Zeitreise Weizenzüchtung“ vom Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP) wurden diese Fragen bei einem lehrreichen Besuch im Zuchtgarten in Berlin beantwortet und Bioökonomie.de sammelte Eindrücke vor Ort.
Ein Team der TU Bergakademie Freiberg präsentiert ein kompostierbares Trägermaterial für elektronische Schaltungen aus biologischen Reststoffen. Die Leiterplatten eignen sich für einfache Anwendungen und ermöglichen die Rückgewinnung elektronischer Bauteile.
Ein neuer EU-Aktionsplan soll Europas Abhängigkeit von importiertem Soja verringern. Im Fokus stehen Eiweißpflanzen, bessere Verarbeitungsketten und Innovationen für alternative Proteine.
Ein Team des Imperial College London hat den Aufschluss von Lignocellulose mit der sogenannten ionoSolv-Methode vereinfacht. Die Cellulosefraktion wird ohne Ethanolwäsche gereinigt und bleibt für Enzyme gut zugänglich.