T-Shirt
Polyester machen über 50 % des weltweiten Fasermarkts aus. Im Projekt bioPEtex zeigt ein T-Shirt aus biobasiertem Polyethylen eine mögliche nachhaltigere Alternative für die Textilindustrie.
DATEN & FAKTEN
Branche:
Textilien
Nachwachsender Rohstoff:
Zucker
Beteiligte Unternehmen:
TECNARO, BB Engineering, FALKE und das ITA der RWTH Aachen
Bioökonomie-Faktor:
Verwendung von biobasiertem Polyethylen (bioPE) als Alternative zu fossilen Polyestern (PES)
Status:
Prototyp
BioPE als nachhaltige Alternative für Sporttextilien
TECNARO, BB Engineering, FALKE und das ITA der RWTH Aachen haben im Projekt bioPEtex des BIOTEXFUTURE-Innovationsraums Textilien aus biobasiertem Polyethylen (BioPE) entwickelt. Sie sollen in Zukunft konventionelle Sporttextilien aus erdölbasierten Chemiefasern durch nachhaltige, biobasierte, kühlende Textilien ersetzen.
Polyethylen, bisher hauptsächlich in der Verpackungsindustrie genutzt, wird somit für den Einsatz in Textilien qualifiziert und bietet als biobasierte Drop-In-Lösung eine kostengünstige, nachhaltige Alternative für die Zukunft.
Erste Prototypen aus BioPE-Garnen
Die erfolgreiche Herstellung eines weißen und eines spinngefärbten schwarzen Prototypen-Shirts aus biobasierten Polyethylen-Garnen unterstreicht die vielversprechenden Eigenschaften mit einem reichen Griff. Für eine baldige Markteinführung sind jedoch noch weitere Entwicklungsschritte, Charakterisierungen und Optimierungen erforderlich.
Weitere Schritte bis zur Marktreife
Das Forschungsprojekt bioPEtex ist offiziell beendet. Die Marktreife für die biobasierten T-Shirts aus Polyethylen wurde jedoch noch nicht erreicht und weitere Entwicklungen sind erforderlich. Ein industrielles Upscaling in allen Prozessschritten mit den entsprechenden Herausforderungen sowie ausgiebige Prüfungen und Produktentwicklungsschritte stehen aus. Da das Produkt vorsätzlich als Monomaterial aus 100 % BioPE entwickelt wurde, sollen vor allem die Recyclingfähigkeit und das zugehörige Produktverhalten nach mehrfachen Recyclingzyklen untersucht werden. Das Projektkonsortium ist insgesamt stark daran interessiert, die Entwicklungen zur Marktreife zu tragen und einen nachhaltigen Beitrag zur Bekleidungsindustrie zu leisten.
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