Förderaufruf für Waldbioökonomie angekündigt
Die europäische FOREST-Partnerschaft bereitet ihren ersten gemeinsamen Förderaufruf vor. Im Fokus stehen klimaresiliente Wälder, nachhaltige Forstwirtschaft und innovative Holzprodukte.
Die europäische FOREST-Partnerschaft hat ihren ersten gemeinsamen Förderaufruf angekündigt. Mit einem indikativen Gesamtbudget von mehr als 40 Mio. Euro sollen internationale Forschungs- und Innovationsprojekte zu Wäldern, Forstwirtschaft und forstbasierter Bioökonomie unterstützt werden.
FOREST steht für „Forests, forestry, and the forest-based sector: Research and innovation for a Sustainable Transition“. Ziel der Partnerschaft ist es, Forschung und Innovation für eine nachhaltige Nutzung von Waldressourcen und eine zirkuläre, holzbasierte Bioökonomie zu bündeln. Zugleich soll die Forschungslandschaft im europäischen Forstsektor stärker vernetzt werden.
Vier Themenfelder geplant
Der Joint Call 2026 soll voraussichtlich am 15. September 2026 öffnen. Beteiligt sind 38 Förderorganisationen aus 28 Ländern. Aus Deutschland nehmen das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat teil.
Vorgesehen sind vier thematische Bereiche: klimaresiliente Waldsysteme, adaptive und multifunktionale Waldbewirtschaftung, Holz und innovative holzbasierte Produkte sowie forstliche Wertschöpfungsketten, Märkte und Governance. Die genaue Ausgestaltung der Themen und der Teilnahmebedingungen wird erst mit dem offiziellen Call-Text veröffentlicht. Geförderte Projekte sollen in der ersten Hälfte 2028 starten.
Forschungseinrichtungen und Verbünde, die an der Schnittstelle von Wald, Holz und Bioökonomie arbeiten, sollten sich diese Förderaufruf vormerken.
ag