CO₂ als Rohstoff einer neuen Biotech-Wertschöpfung

CO₂ als Rohstoff einer neuen Biotech-Wertschöpfung

Die Fördermaßnahme CO2BioTech des BMFTR zeigt, wie Abgase zur wertvollen Ressource werden. Zehn Verbundprojekte entwickeln biotechnologische Verfahren, die Kohlenstoffdioxid in Chemikalien, Materialien und Spezialstoffe für eine klimaneutrale Industrie verwandeln.

Collage Abgase, Bakterien, Werstoffe
Die Fördermaßnahme CO₂Biotech unterstützt biotechnologische Verfahren, die Kohlenstoffdioxid als Rohstoff nutzen und daraus klimaneutral Chemikalien, Materialien und Wertstoffe herstellen.

Die chemische Industrie basiert bis heute überwiegend auf fossilen Rohstoffen wie Erdöl und Erdgas und zählt damit zugleich zu den großen Emittenten des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid (CO₂). Fossile Ressourcen liefern dabei nicht nur Energie für chemische Prozesse. Sie dienen auch als stoffliche Grundlage moderner Industrie. Denn der Kohlenstoff in Textilien, Farben, Medikamenten oder Körperpflegemitteln stammt heute größtenteils aus fossilen Quellen. Weltweit werden dafür jedes Jahr Milliarden Tonnen Kohlenstoff aus Erdöl und Erdgas entnommen, genutzt und schließlich als CO₂ in die Atmosphäre abgegeben.

Doch statt fossilen Kohlenstoff nach einmaliger Nutzung als CO₂ in die Atmosphäre abzugeben, entsteht zunehmend die Vision einer industriellen Kreislaufwirtschaft, in der Kohlenstoff immer wieder als wertvoller Rohstoff genutzt wird. Damit rückt CO₂ zunehmend in eine neue Rolle, nicht mehr nur als Klimaproblem, sondern als potenzieller Rohstoff für eine klimaneutrale Produktion. Biotechnologische Verfahren eröffnen hierfür neue Möglichkeiten. Mikroorganismen, Enzyme und synthetisch designte Stoffwechselwege können CO₂ oder daraus abgeleitete C1-Bausteine wie Methanol oder Formiat in wertvolle Chemikalien umwandeln. Dieser Ansatz verbindet zwei Ziele zugleich: die Verringerung von CO₂-Emissionen und die Erschließung einer neuen Kohlenstoffquelle für eine nachhaltige Industrie.

Infografik CO2 Biotech
In den Projekten der Fördermaßnahme CO₂BioTech setzen mikrobielle und zellfreie biotechnologische Systeme CO₂ zu höherwertigen Produkten um. Die Energie stammt aus Licht oder aus erneuerbaren Energien wie grünem Strom oder Wasserstoff.

Die Fördermaßnahme CO2BioTech des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) greift diese Entwicklungen gezielt auf und soll die biotechnologische CO₂-Nutzung in Richtung industrieller Anwendung voranbringen. Die zehn geförderten Verbundprojekte zeigen, dass sich aus CO₂ Biokunststoffe, Plattformchemikalien, Aminosäuren, Aromastoffe oder Spezialchemikalien herstellen lassen, und führen diese Verfahren zunehmend Richtung industrielle Anwendung.

Die Fördermaßnahme CO₂BioTech

Logo BMFTR

„Klimaneutrale Produkte durch Biotechnologie – CO₂ und C1-Verbindungen als nachhaltige Rohstoffe für die industrielle Bioökonomie“

Themenfelder
•    CO2 als Rohstoff für eine klimaneutrale chemisch-pharmazeutische Industrie
•    Mikroorganismen oder zellfreie biotechnologische Systeme binden CO2 für die nachhaltige Produktion von beispielsweise Vitaminen, Aminosäuren oder Plattformchemikalien.
•    Biohybride Systeme nutzen Ökostrom, um biotechnologische Prozesse hocheffizient anzutreiben.
•    Die Verbundprojekte aus akademischer Forschung und Unternehmen übertragen innovative Ansätze aus der Forschung in den industriellen Maßstab.

Anzahl Projekte: 10
Anzahl Teilprojekte: 35
Laufzeit: Anfang 2024 – Ende 2026

Fördersumme: 15.773.506 €

mehr Informationen

CO₂BioTech: biotechnologische Innovationen für eine industrielle CO₂-Nutzung

Die Fördermaßnahme CO2BioTech ist in der Nationalen Bioökonomiestrategie der Bundesregierung verankert und zielt darauf ab, neue industrielle Verfahren zu entwickeln, die Kohlenstoffdioxid und andere Stoffe mit einem Kohlenstoffatom, sogenannte C1-Verbindungen, als Rohstoff nutzen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Reduktion von Emissionen, sondern der Aufbau völlig neuer Wertschöpfungsketten auf Basis erneuerbaren Kohlenstoffs.

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die biotechnologische Prozesse gezielt in Richtung Anwendung weiterentwickeln. Dazu gehören gentechnisch optimierte Mikroorganismen, enzymatische Katalyse-Systeme und synthetisch designte Stoffwechselwege, die CO₂ direkt oder über Zwischenstufen wie Methanol oder Formiat in höherwertige Chemikalien überführen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung dieser biologischen Ansätze mit weiteren Schlüsseltechnologien wie Elektrochemie oder wasserstoffbasierten Prozessen, wodurch hybride Produktionssysteme entstehen.

Charakteristisch für die Fördermaßnahme ist die starke Ausrichtung auf industrielle Umsetzbarkeit. Die Projekte sind als Verbundvorhaben mit verpflichtender Industriebeteiligung angelegt und sollen nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse liefern, sondern den Übergang in Pilot- und Demonstrationsmaßstäbe vorbereiten. Dazu gehören auch Fragen der Prozessskalierung, Wirtschaftlichkeit sowie Lebenszyklusanalysen, die die tatsächlichen Klima- und Ressourceneffekte der Technologien bewerten. Durch diesen anwendungsorientierten Ansatz sollen aus einzelnen biotechnologischen Innovationen tragfähige industrielle Verfahren entstehen, die langfristig fossile Rohstoffbasen in der Chemie ersetzen können und damit zur Transformation hin zu einer klimaneutralen Industrie beitragen.

Biotechnologische Ansätze, die CO₂ zu Wertstoffen umsetzen

Die Fördermaßnahme CO2BioTech unterstützt eine Reihe technologischer Ansätze, die einem gemeinsamen Prinzip folgen: Kohlenstoffdioxid oder daraus abgeleitete einfache Moleküle werden mithilfe biologischer oder biohybrider Systeme in höherwertige chemische Produkte umgewandelt. Dabei lassen sich drei zentrale technologische Richtungen unterscheiden, die jeweils unterschiedliche Prozesslogiken aufweisen.

Ein erster Schwerpunkt liegt auf der direkten biologischen Fixierung von CO₂ durch Zellkulturen. Hierbei werden beispielsweise Cyanobakterien oder andere Mikroorganismen so optimiert, dass sie CO₂ effizient als primäre Kohlenstoffquelle nutzen und in hochwertige Chemikalien umwandeln. Durch Methoden des „Metabolic Engineering“ werden natürliche Stoffwechselwege erweitert oder neu konstruiert, sodass Produkte wie Biopolymere, Plattformchemikalien oder Aromastoffe entstehen. 

Mikroalgen in flachen Bioreaktoren.
Mikroalgen nutzen Licht, um CO₂ umzusetzen. Ihr Stoffwechsel wird so modifiziert, dass die die gewünschten industriellen Produkte herstellen.

Ein zweiter, besonders dynamischer Bereich umfasst biohybride und elektrobiotechnologische Verfahren. Das Besondere hierbei ist, dass die biologische Katalyse mit elektrischer Energie oder Wasserstoff angetrieben wird. Statt ausschließlich auf Stoffwechselprozesse zu setzen, werden Reaktionen durch Strom gezielt gesteuert oder ergänzt. In einigen Ansätzen kommen dabei auch zellfreie Enzymsysteme zum Einsatz, die vollständig außerhalb lebender Zellen arbeiten. 

Der dritte Ansatzbereich konzentriert sich auf sogenannten C1-Fermentationen. Hier wird CO₂ nicht direkt, sondern über einfache Zwischenmoleküle wie Methanol genutzt. Diese dienen als leicht verwertbare Kohlenstoffquelle für Mikroorganismen oder enzymatische Kaskaden. Dadurch lassen sich komplexe Produkte wie Aminosäuren, Vitamine oder funktionale Chemikalien herstellen. 

Dossier: Biotechnologisches CO2-Recycling

Mit CO2 als Rohstoff Produkte erzeugen – einige Mikroorganismen können das. Dieses Dossier beleuchtet biotechnologische Ansätze für die CO2-Verwertung und stellt relevante Wirtschaftsakteure, Forschungsprojekte und Förderinitiativen auf dem Weg in eine klimaneutrale Industrieproduktion vor.

zum Dossier

Querschnittstechnologien spielen in vielen Projekten eine zentrale Rolle. Methoden der synthetischen Biologie, des „Metabolic Engineering“ und der Bioinformatik ermöglichen es, Mikroorganismen und zellfreie Systeme gezielt für neue Stoffwechselwege auszulegen und ihre Produktivität zu steigern. Gleichzeitig kommen Verfahren des maschinellen Lernens und der KI-gestützten Prozessmodellierung zum Einsatz, um komplexe Reaktionsnetzwerke zu analysieren, Enzyme zu optimieren oder Produktionsprozesse effizienter zu steuern. Auch Lebenszyklusanalysen, technoökonomische Bewertungen und digitale Prozesssimulationen sind wichtige Bestandteile vieler Vorhaben. Sie helfen dabei, frühzeitig abzuschätzen, ob ein Verfahren nicht nur technisch funktioniert, sondern auch ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich skalierbar ist.

Enzymdesign Symbolbild; Forschende vor Computer
Das Design von maßgeschneiderten Enzymen ermöglicht die effiziente biotechnologische Umsetzung von CO₂ in Wertstoffe. Hier ein Bild aus dem MPI-TM in Marburg, das im Projekt eCO₂DIS involviert ist.

Die Projekte der CO2BioTech-Förderung im Überblick

Zehn Verbundprojekten überführen im Förderprogramm CO₂ und C1-Verbindungen in industrielle Wertstoffe und verfolgen dabei unterschiedliche technologische Ansätze. 

Im Bereich der biologischen CO₂-Fixierung und -Umwandlung nutzen die Forschenden Mikroorganismen als Produktionsplattform. ValenCell verwendet Mikroalgen, die mithilfe von Lichtenergie CO₂ fixieren und in den wertvollen Aromastoff Valencen umwandeln, wobei insbesondere die industrielle Photobioprozessierung im Vordergrund steht. Auch PHBMAX nutzt Lichtenergie und entwickelt gentechnisch optimierte Cyanobakterien zur Herstellung von Biokunststoffen wie Polyhydoxybutyrat (PHB) aus Abgasen. Limerick adressiert CO₂ aus Zementabgasen und koppelt mikrobiologische Prozesse mit Wasserstoffnutzung, um Polyamide als hochwertige Industriepolymere zu erzeugen. FUMBIO setzt auf ein Bakterium aus dem Kuhpansen für fermentative Prozesse mit CO₂ aus Industrieabgasen und nutzt Fumarat als zentrales Zwischenprodukt zur Herstellung biobasierter Chemikalien für die Polymerindustrie. 

Der zweite Schwerpunkt umfasst biohybride und elektrobiotechnologische Systeme. Biolectid kombiniert CO₂ aus Biogas mit bioelektrochemischen Prozessen und entwickelt eine Plattform zur Herstellung von Bernsteinsäure, einem wichtigen Grundstoff der Chemieindustrie. BEFuel verknüpft CO₂-haltige Abgase und Abwasserströme mit elektrischer Energie und entwickelt daraus ein breites Produktspektrum, darunter E-Fuels, C6/C8-Alkohole, Säuren und Tenside. eCO2DIS nutzt ein zellfreies, strom- oder wasserstoffgetriebenes System, um CO₂ in Acetyl-CoA umzuwandeln und daraus flexibel verschiedene Produktklassen wie Alkohole, Aromaten und Terpene zu synthetisieren. Biofactur-e verbindet enzymatische Kaskaden mit mikrobiellen Systemen und wandelt CO₂ über Methanol in zentrale Zwischenprodukte wie Serin um, aus denen anschließend Aminosäuren wie Cystein sowie weitere Plattformchemikalien entstehen.

Im Bereich der C1-Fermentationen steht Methanol als zentraler Ausgangsstoff im Mittelpunkt. C1TOCO nutzt Methanol-basierte Fermentationen und enzymatische Systeme zur Herstellung von Tocochromanolen, die als Antioxidantien insbesondere in der Futtermittelindustrie relevant sind. PYTHAGORAS entwickelt eine modulare enzymatische Plattform zur Umsetzung von grünem Methanol in verschiedene Aminosäuren, insbesondere L-Alanin, und optimiert dabei die einzelnen Reaktionskaskaden für eine spätere industrielle Skalierung.

Fortschritte und Perspektiven der CO2BioTech-Projekte

Die Projekte der CO2BioTech-Förderung haben in den vergangenen Jahren bereits zentrale technologische Durchbrüche erzielt und zeigen, dass CO₂-basierte biotechnologische Produktion nicht mehr nur ein Konzept, sondern in Teilbereichen bereits vorindustriell realisiert ist.

Ein wesentlicher Fortschritt liegt in der erfolgreichen Kopplung biologischer Systeme mit elektrischer Energie. In mehreren Projekten wurde gezeigt, dass Strom oder Wasserstoff gezielt als treibende Energiequelle für biokatalytische Reaktionen eingesetzt werden können. Dadurch entstehen völlig neue Prozessklassen, in denen klassische Stoffwechselabhängigkeiten teilweise umgangen werden.

Zudem ist in vielen Vorhaben die Entwicklung neuer „Werkzeugkästen“ für Mikroorganismen notwendig. Natürliche Stoffwechselwege reichen für die angestrebten Reaktionen häufig nicht aus, weshalb Enzyme, Stoffwechselrouten und regulatorische Netzwerke gezielt umgebaut oder neu entworfen werden.

Mehrere Projekte haben bereits erfolgreich den Schritt von der reinen Konzeptphase zur produktiven Umsetzung erreicht. So werden erste Biopolymere, Plattformchemikalien oder Aromastoffe bereits im Labormaßstab oder in erweiterten Reaktorsystemen produziert. In einigen Fällen steht nicht mehr die prinzipielle Machbarkeit im Vordergrund, sondern die kontinuierliche Optimierung von Ausbeuten, Stabilität und Prozessführung.

Ein weiterer zentraler Fortschritt ist die Integration komplexer Prozessketten. Viele Projekte kombinieren heute CO₂-Fixierung, Zwischenstufenbildung und Produktbiosynthese in modularen Systemen. Dadurch entstehen flexible Plattformen, die unterschiedliche Zielprodukte aus gemeinsamen Ausgangsstoffen erzeugen können. Diese Modularität gilt als entscheidender Schritt in Richtung industrieller Anwendung.

Trotz dieser Fortschritte bleiben zentrale Herausforderungen bestehen. Besonders die Überführung biologischer Systeme in stabile großtechnische Prozesse ist anspruchsvoll, da Mikroorganismen und biologische Materialien empfindlich auf Prozessbedingungen reagieren und langfristige Stabilität gewährleistet werden muss. Hinzu kommen wirtschaftliche Fragen, insbesondere im Vergleich zu etablierten fossilen Produktionsrouten, sowie der Energiebedarf bei elektrobiotechnologischen Ansätzen.

Gleichzeitig ist die Perspektive klar erkennbar: CO2BioTech entwickelt eine technologische Grundlage für eine neue industrielle Kohlenstoffwirtschaft. Die Kombination aus CO₂-Nutzung, biologischer Produktion und erneuerbarer Energie eröffnet langfristig die Möglichkeit, chemische Grundstoffe und Spezialchemikalien nachhaltig und flexibel herzustellen mit dem Potenzial, fossile Rohstoffketten strukturell zu ersetzen.

Publikationen der Projekte aus CO2Biotech, Stand April 2026

PHBMAX

  • Zini, Arianna, et al. (2026) „Cultivation in a natural microbial community enhances the industrial performance of a genetically engineered cyanobacterium for bioplastic production.“ Microbial Biotechnology 19.1 e70302 https://doi.org/10.1111/1751-7915.70302
  • Fink, Phillipp, et al. (2025) „A novel recombinant PHB production platform in filamentous cyanobacteria avoiding nitrogen starvation while preserving cell viability.“ Microbial Cell Factories 24.1 43 https://doi.org/10.1186/s12934-025-02650-y 

BEFuel

  • Wickert, Leon, et al. (2025) „An electrochemical screening reactor kit for rapid optimization of electrosynthesis applications.“ ChemSusChem 18.8 e202402086 https://doi.org/10.1002/cssc.202402086
  • Wolf, Jonas, et al. (2025) „How an anode‐sided gap influences the electrooxidation of phenols in flow reactors.“ ChemElectroChem 12.10 e202400706 https://doi.org/10.1002/celc.202400706

eCO2DIS

  • Plumeré, Nicolas, et al. (2024) „A geometric interpretation of kinetic zone diagrams in electrochemistry.“ Journal of the American Chemical Society 146.50 34771-34785 https://doi.org/10.1021/jacs.4c13271
  • Wichmann, Philipp, et al. (2025) „Engineering a formic acid reductase.“ ACS Catalysis 15.24 20485-20495 https://doi.org/10.1021/acscatal.5c04079
  • Filmon, Dawit T., et al. (2025) „Turning the FeFe hydrogenase from Clostridium beijerinckii into an efficient H2 oxidation catalyst using a redox-active matrix.“ Proceedings of the National Academy of Sciences 122.41 e2514698122 https://doi.org/10.1073/pnas.2514698122

biofactur-e

  • Hümmler, Lena M., et al. (2025) „Resolving misconceptions and constraints in growth-coupled bioproduction.“ Current Opinion in Biotechnology 96 103388 https://doi.org/10.1016/j.copbio.2025.103388
  • Dinges, Ida, et al. (2025) „CO2 Reduction to formic acid/formate by intermittent electricity at bismuth gas diffusion electrodes.“ ChemSusChem 18.23 e202501583 https://doi.org/10.1002/cssc.202501583
  • Drommershausen, Anna-Lena, et al. (2025) „Cytochrome b562 fusion to formaldehyde dehydrogenase enables increased direct electron transfer.“ SSRN 5763947 https://dx.doi.org/10.2139/ssrn.5763947
  • Teetz, Niklas, et al. (2025) „Holistic evaluation of enzyme immobilization processes: a method for evaluating the entire production process.“ ChemCatChem 17.14 e00699  https://doi.org/10.1002/cctc.202500699